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	<title>Kommentare zu: Täler sind eine Folge der Erosion durch Wasser oder Eis</title>
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	<description>Täler-Übersicht, Tourismus-Information, Freizeitvergnügen im Tal, Taeler-Empfehlungen</description>
	<lastBuildDate>Tue, 22 Jul 2008 19:29:09 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: reinxen</title>
		<link>http://www.taeler.com/valley/taeler-sind-eine-folge-der-erosion-durch-wasser-oder-eis/comment-page-1/#comment-82</link>
		<dc:creator>reinxen</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Jul 2008 18:08:47 +0000</pubDate>
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		<description>

&lt;blockquote&gt;Die &lt;strong&gt;Breitenerosion&lt;/strong&gt;&lt;/blockquote&gt;




Die einschneidende Kraft des Wassers wirkt aber nicht nur nach unten, sondern auch an den Rändern des Flussbettes. Entsprechend verbreitert sich dieses und damit auch das Tal. Auch hier gibt es unterschiedliche Faktoren, die bei diesen Prozessen eine Rolle spielen.

So gilt etwa, je erosionsbeständiger das Gestein durch das ein Fluss fließt, desto steiler werden seine Talwände. So entstehen etwa die tiefen Täler einer Schlucht mit ihren steilen Wänden. Ist das Gestein eher weich, wird auch seitlich mehr abtransportiert und das Tal verbreitert sich.

Eine weitere Größe ist das Klima: In trockenen Gebieten mit wenig Niederschlag bleiben die Flusshänge länger erhalten. In Regionen mit reichlich Niederschlag wird das Material an den Hängen stärker erodiert. Zum Niederschlag kommt auch die Temperatur: Bei Kälte gefriert Wasser - es kommt zu Frostsprengungen und damit erhöhter Erosion an den Talhängen.

Letztendlich wird durch das Zusammenspiel von Tiefen- und Seitenerosion sowie den Zeitraum, in dem die verschiedenen Kräfte wirken, die Form des jeweiligen Tales bestimmt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Die <strong>Breitenerosion</strong></p></blockquote>
<p>Die einschneidende Kraft des Wassers wirkt aber nicht nur nach unten, sondern auch an den Rändern des Flussbettes. Entsprechend verbreitert sich dieses und damit auch das Tal. Auch hier gibt es unterschiedliche Faktoren, die bei diesen Prozessen eine Rolle spielen.</p>
<p>So gilt etwa, je erosionsbeständiger das Gestein durch das ein Fluss fließt, desto steiler werden seine Talwände. So entstehen etwa die tiefen Täler einer Schlucht mit ihren steilen Wänden. Ist das Gestein eher weich, wird auch seitlich mehr abtransportiert und das Tal verbreitert sich.</p>
<p>Eine weitere Größe ist das Klima: In trockenen Gebieten mit wenig Niederschlag bleiben die Flusshänge länger erhalten. In Regionen mit reichlich Niederschlag wird das Material an den Hängen stärker erodiert. Zum Niederschlag kommt auch die Temperatur: Bei Kälte gefriert Wasser &#8211; es kommt zu Frostsprengungen und damit erhöhter Erosion an den Talhängen.</p>
<p>Letztendlich wird durch das Zusammenspiel von Tiefen- und Seitenerosion sowie den Zeitraum, in dem die verschiedenen Kräfte wirken, die Form des jeweiligen Tales bestimmt.</p>
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		<title>Von: reinxen</title>
		<link>http://www.taeler.com/valley/taeler-sind-eine-folge-der-erosion-durch-wasser-oder-eis/comment-page-1/#comment-81</link>
		<dc:creator>reinxen</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Jul 2008 18:08:25 +0000</pubDate>
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		<description>

&lt;blockquote&gt;Die &lt;strong&gt;Tiefenerosion&lt;/strong&gt;&lt;/blockquote&gt;



Wie tief sich das fließende Wasser in ein Tal einschneidet ist von verschiedenen Faktoren abhängig. So kann das Wasser reißend sein oder ruhig strömen - und so ganz unterschiedliche Kräfte entfalten. Dies wirkt sich besonders auf die Menge und Art des transportierten Materials aus. Geomorphologen sprechen in diesem Zusammenhang von regelrechten Erosionswaffen. 

Erosionswaffen sind Sand, Steine und Geröll - wirkungsvolles Schleifmaterial, mit dem ein schnell fließendes Gewässer sein Bett beständig vertiefen kann. Solche tief eingeschnittenen Sturzbäche findet man vor allem in bergigen Regionen.

Erreicht das Gewässer flachere Gebiete, nimmt die Fließgeschwindigkeit deutlich ab. Damit schwindet die Kraft des Wassers, seine Fracht weiter mit sich zu tragen. Diese wird nach und nach, beginnend mit großem und schweren Geröll bis hin zum feineren Sand, am Grund des Flussbettes abgelagert. Die Folge: Das Tal füllt sich auf.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Die <strong>Tiefenerosion</strong></p></blockquote>
<p>Wie tief sich das fließende Wasser in ein Tal einschneidet ist von verschiedenen Faktoren abhängig. So kann das Wasser reißend sein oder ruhig strömen &#8211; und so ganz unterschiedliche Kräfte entfalten. Dies wirkt sich besonders auf die Menge und Art des transportierten Materials aus. Geomorphologen sprechen in diesem Zusammenhang von regelrechten Erosionswaffen. </p>
<p>Erosionswaffen sind Sand, Steine und Geröll &#8211; wirkungsvolles Schleifmaterial, mit dem ein schnell fließendes Gewässer sein Bett beständig vertiefen kann. Solche tief eingeschnittenen Sturzbäche findet man vor allem in bergigen Regionen.</p>
<p>Erreicht das Gewässer flachere Gebiete, nimmt die Fließgeschwindigkeit deutlich ab. Damit schwindet die Kraft des Wassers, seine Fracht weiter mit sich zu tragen. Diese wird nach und nach, beginnend mit großem und schweren Geröll bis hin zum feineren Sand, am Grund des Flussbettes abgelagert. Die Folge: Das Tal füllt sich auf.</p>
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	<item>
		<title>Von: reinxen</title>
		<link>http://www.taeler.com/valley/taeler-sind-eine-folge-der-erosion-durch-wasser-oder-eis/comment-page-1/#comment-14</link>
		<dc:creator>reinxen</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Jun 2008 07:01:43 +0000</pubDate>
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		<description>

&lt;blockquote&gt;&lt;strong&gt;Wie entsteht ein Tal&lt;/strong&gt;&lt;/blockquote&gt;




Vor allem im Oberlauf der Flüsse schneidet sich das aufgrund des großen Gefälles schnell fließende Wasser erosiv stark in das Gestein ein und führt zur Ausbildung eines &lt;strong&gt;Tobels&lt;/strong&gt; oder einer &lt;strong&gt;Klamm&lt;/strong&gt;. Je nach Beschaffenheit des Gesteins folgt darauf flussabwärts ein &lt;strong&gt;Kerbtal&lt;/strong&gt; oder eine &lt;strong&gt;Schlucht&lt;/strong&gt;. Diese sind vor allem in den Hochgebirgen zu finden. Die Tiefenerosion ist dabei so stark, dass die Verwitterung der Hänge und deren Abtragung nicht folgen können. Die Felswände der Klammen werden dadurch nahezu senkrecht und nur so breit wie ihr Flussbett. Die maximale Tiefe einer Klamm ist durch die kritische Höhe der Felswände bestimmt. Wird diese überschritten, kommt es aufgrund der Instabilität zu Felsstürzen und Rutschungen. Die Hänge werden zurückverlagert und die senkrechten Talhänge verflachen. Dies hat eine intensive seitliche Erosion der Hänge zur Folge.

Hat das Tal überwiegend eine V-Form, spricht man von einem &lt;strong&gt;Kerbtal&lt;/strong&gt;. Die Rückverlagerung wird durch einen starken Materialabtrag auf den Hängen charakterisiert, der mit der Tiefenerosion des Flusses standhält. Je flacher die Talhänge werden, desto diskontinuierlicher stellt sich die Denudation dar. Kommt es anfangs in einer tiefen Klamm noch regelmäßig zu Felsstürzen, tritt die Seitenerosion später nur noch bei entsprechenden meteorologischen Ereignissen ein. Diese Denudationen sind dann durch Rutschen oder Gleiten sowie in Form von Muren und anderen Fließungen zu beobachten.

&lt;strong&gt;Kerbsohlentäler&lt;/strong&gt; zeichnen sich durch eine geringere Tiefenerosion und eine geringe, aber vorhandene Seitenerosion aus. Der Übergang vom Kerbtal zum Sohlental ist fließend. Durch die Erosion an den Hängen ist das Gewässer gezwungen, das abgetragene Material zu bewegen. Ist das Gefälle im Tal geringer, fängt das Gewässer an zu mäandrieren. Am Prallhang trifft es dann häufig auf den Hang des Tals und greift diesen intensiv an. Ablagerungen von Material finden gleichzeitig am Gleithang statt, wodurch sich die Sohle des Tals verbreitert.

Das eingekerbte Gebirge wird mit der Zeit vollständig erodiert und dabei eingeebnet; der Höhenunterschied zwischen Talsohle und Berggipfeln nimmt wieder ab. In dem immer flacher werdenden Gelände wird das Kerbsohlental zu einem breiteren Sohlental. Der Grund für die Reduzierung des Höhenunterschieds zwischen Talsohle und Bergen muss dabei nicht durch Erosion bedingt sein. Sie kann auch durch Tektonik begründet sein.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><strong>Wie entsteht ein Tal</strong></p></blockquote>
<p>Vor allem im Oberlauf der Flüsse schneidet sich das aufgrund des großen Gefälles schnell fließende Wasser erosiv stark in das Gestein ein und führt zur Ausbildung eines <strong>Tobels</strong> oder einer <strong>Klamm</strong>. Je nach Beschaffenheit des Gesteins folgt darauf flussabwärts ein <strong>Kerbtal</strong> oder eine <strong>Schlucht</strong>. Diese sind vor allem in den Hochgebirgen zu finden. Die Tiefenerosion ist dabei so stark, dass die Verwitterung der Hänge und deren Abtragung nicht folgen können. Die Felswände der Klammen werden dadurch nahezu senkrecht und nur so breit wie ihr Flussbett. Die maximale Tiefe einer Klamm ist durch die kritische Höhe der Felswände bestimmt. Wird diese überschritten, kommt es aufgrund der Instabilität zu Felsstürzen und Rutschungen. Die Hänge werden zurückverlagert und die senkrechten Talhänge verflachen. Dies hat eine intensive seitliche Erosion der Hänge zur Folge.</p>
<p>Hat das Tal überwiegend eine V-Form, spricht man von einem <strong>Kerbtal</strong>. Die Rückverlagerung wird durch einen starken Materialabtrag auf den Hängen charakterisiert, der mit der Tiefenerosion des Flusses standhält. Je flacher die Talhänge werden, desto diskontinuierlicher stellt sich die Denudation dar. Kommt es anfangs in einer tiefen Klamm noch regelmäßig zu Felsstürzen, tritt die Seitenerosion später nur noch bei entsprechenden meteorologischen Ereignissen ein. Diese Denudationen sind dann durch Rutschen oder Gleiten sowie in Form von Muren und anderen Fließungen zu beobachten.</p>
<p><strong>Kerbsohlentäler</strong> zeichnen sich durch eine geringere Tiefenerosion und eine geringe, aber vorhandene Seitenerosion aus. Der Übergang vom Kerbtal zum Sohlental ist fließend. Durch die Erosion an den Hängen ist das Gewässer gezwungen, das abgetragene Material zu bewegen. Ist das Gefälle im Tal geringer, fängt das Gewässer an zu mäandrieren. Am Prallhang trifft es dann häufig auf den Hang des Tals und greift diesen intensiv an. Ablagerungen von Material finden gleichzeitig am Gleithang statt, wodurch sich die Sohle des Tals verbreitert.</p>
<p>Das eingekerbte Gebirge wird mit der Zeit vollständig erodiert und dabei eingeebnet; der Höhenunterschied zwischen Talsohle und Berggipfeln nimmt wieder ab. In dem immer flacher werdenden Gelände wird das Kerbsohlental zu einem breiteren Sohlental. Der Grund für die Reduzierung des Höhenunterschieds zwischen Talsohle und Bergen muss dabei nicht durch Erosion bedingt sein. Sie kann auch durch Tektonik begründet sein.</p>
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