7 Juli 2008
Rheintal
Geschrieben von reinxen under: Alpentäler; Flusstäler .
Rheintal ist die Bezeichnung folgender Gebiete entlang des Rheins:
am Alpenrhein:
* Rheintal (Alpenrhein) in den Kantonen Graubünden und St. Gallen (Schweiz), im Fürstentum Liechtenstein und im Westen des Bundeslandes Vorarlberg (Österreich).
* Churer Rheintal, Region im Kanton Graubünden zwischen dem Zusammenfluss von Vorderrhein und Hinterrhein und der nördlichsten Bündner Gemeinde Fläsch
* St. Galler Rheintal in der Ostschweiz
am Oberrhein:
* Oberrheinische Tiefebene
am Mittelrhein:
* Mittelrhein mit dem Welterbe Oberes Mittelrheintal
Rheintal ist der Name folgender Bezirke und Ländereien:
* Rheintal (Wahlkreis), ein Wahlkreis des Kantons St. Gallen
* Oberrheintal (Bezirk) und Unterrheintal (Bezirk), ehemalige, aus dem Bezirk Rheintal hervorgegangenen Bezirke
* Vogtei Rheintal, 1491 bis 1798 eine gemeine Herrschaft der Alten Eidgenossenschaft
Wer sich dem Rhein, der zu den längsten und schönsten Flüssen Europas zählt, näher widmet, wird bald feststellen, dass eine ganzheitliche Betrachtungsweise sehr schnell in eines der vielen Details mündet, die es um den Rhein und das Rheintal gibt.
Aus diesem Grund strukturieren wir die zahlreichen Facetten in Rubriken und ordnen sie in die jeweiligen Stromabschnitte, wie Alpenrhein, Bodensee, Hochrhein, Oberrhein, Mittelrhein und Niederrhein.
Zweifelsohne gehört der Rhein mit seinen angrenzenden Regionen, seinen Städten, Gemeinden und den vielen charmanten Weinorten zu einer der schönsten Flusslandschaften auf unserem Globus.
Der Rhein war und ist bis heute unzählige Male besungen, gemalt, fotografiert und bereist worden. Dichter und Denker ließen sich von dem Strom und seiner Landschaft inspirieren.
Doch nicht nur die Rheinromantik, mit den zahlreichen Burgen, Schlössern, Sagen und Legenden hatte und hat ihren Reiz. Der Fluss und seine Ufer sind Lebensraum von zahlreichen schönen und seltenen Tieren und Pflanzen.
Nicht zuletzt hat der Wein, von den Römern nach Germanien gebracht und kultiviert, seine Wirkung und Faszination bis heute nicht verloren.
Im Osten des St. Gotthard erhebt sich der Piz Badus, ein Berg mit 2.937 m Höhe. An seinem Fuß, ein kleiner See mit glasklarem, spiegelnden Wasser. Es ist der Toma-See. Er gilt als Ursprung und Wiege des Rheins.
Es ist der Vorderrhein, der hier entspringt, doch keineswegs die einzige Quelle. Das andere Gebiet finden wir in der Region der Adula-Alpen, am Abbruch des Paradies-Gletscher, der vom Rheinwaldhorn herabhängt. Hier startet der andere Quellfluss, der Hinterrhein, seinen Weg. Beide Quellflüsse werden durch ein weit verzweigtes Netz an Zuflüssen der angrenzenden Regionen gespeist.
Der Rhein bietet, wie kaum ein anderer Strom Europas, das klassische Bild, dem ewigen Eis zu entrinnen und danach Berge mit tiefen Tälern zu durchdringen, um schließlich geruhsam und erholend durch breite Ebenen zu fließen. Danach verliert er sich im großen Meer, der Nordsee.
Auf seinem 1.320 km langen Weg durchfließt der Rhein wunderschöne Landschaften, die kaum unterschiedlicher sein können. Vorbei an Alpenhängen und tiefen Schluchten des Graubündener Landes geht sein Weg nach dem Zusammenfluss von Vorder- und Hinterrein weiter als Alpenrhein Richtung Bodensee. Bei Schaffhausen hat er ein weiteres Hindernis zu überwinden. Die Wasser stürzen knapp 20 m tief über eine Jura-Kalkbarriere.
Danach fließt er um den Schwarzwald, entlang der Vogesen, Haardt und Odenwald bis er schließlich die Landschaften des Rheinischen Schiefergebirges erreicht.
Flankiert von Hunsrück, Taunus, Eifel und Westerwald tritt er in die Niederrhein-Region und die Kölner Bucht ein. Geruhsam ist sein letzter Weg in den Delta-Regionen der Niederlande.
Es lohnt sich, einen genauen Blick auf die wunderschönen Regionen und Landschaften zu richten, die wir Ihnen in Porträts hier vorstellen.
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