10Juli2008

Lahntal

Veröffentlicht von reinxen unter: Flusstäler.

Die Lahn entspringt im südöstlichen Nordrhein-Westfalen an der Grenze zu Hessen im südöstlichen Rothaargebirge.

Lahntal bei Obernhof Stolze Schlösser und Burgen, eindrucksvolle Kirchen, Klöster und Dome legen Zeugnis ab von der Kultur des Lahntals. Liebenswerte Altstädte mit malerischen Fachwerkhäusern erzählen von der Geschäftigkeit längst vergangener Zeiten. Hier, wo wir zu Fuß, auf dem Fahrrad oder mit dem Kanu das Ursprüngliche neu entdecken, fließt einer der romantischsten Flüsse Deutschlands, die Lahn.

Ihre Quelle befindet sich auf ca. 600 m Höhe südwestlich des Lahnkopfs bei Lahnhof, einem Ortsteil von Nenkersdorf, das wiederum ein Stadtteil von Netphen ist. In der näheren Umgebung entspringen außerdem die Eder und die Sieg. Direkt am Lahnursprung vorbei führen Abschnitte des Rothaarsteigs und der Eisenstraße.

Zunächst fließt die Lahn in nordöstlicher Richtung durch das Rothaargebirge und dessen südöstliche Ausläufer. Etwa ab dem Bad Laaspher Ortsteil Feudingen wendet sie sich vorwiegend nach Osten. Zwischen Niederlaasphe und Wallau wird die Landesgrenze von Nordrhein-Westfalen nach Hessen überquert.

Die Lahn fließt weiter in östliche Richtung durch den nördlichen Bereich des Gladenbacher Berglandes bis Caldern und bildet im Folgenden den Südrand der Wetschaft-Senke. Bei Cölbe endet das Obere Lahntal und die die aus dem Vogelsberg kommende Ohm mündet in die Lahn; ihr Lauf wendet sich nach Süden und es beginnt das Marburg-Gießener Lahntal. Hier verlässt der Fluss vorübergehend das Rheinische Schiefergebirge und durchbricht im Raum Marburg eine Buntsandstein-Tafel (Marburger Rücken im Westen und Lahnberge im Osten).

Lese den Rest dieses Eintrages »

6 

9Juli2008

Alpenrheintal

Veröffentlicht von reinxen unter: Alpentäler; Flusstäler.

Entlang des Alpenrheins an den Grenzen der Schweizer Kantone Graubünden und St. Gallen, im Westen des Bundeslandes Vorarlberg (Österreich) und des Fürstentums Liechtenstein, ist das Rheintal gekennzeichnet durch seine dichte Besiedlung. Das Gebiet erstreckt sich von den Zusammenflüssen von Vorder- und Hinterrhein bis zur Mündung in den Bodensee über eine Länge von 90 km. Besonders das untere Ende des Rheintals ist dicht besiedelt, hier leben auch die meisten Einwohner.

Alpenrheintal Das Rheintal wird sowohl auf Schweizer als auch österreichischer Seite in ein unteres und ein oberes Rheintal geteilt. Die Staatsgrenze dazwischen bildet über weite Strecken der Verlauf des Rheins, in einigen Abschnitten, welche durch die Rheinregulierung von 1900 abgeschnitten wurden, weicht die Grenze vom jetzigen Flusslauf ab. Diese abgeschnittenen Mäandern werden Alter Rhein genannt und bilden noch immer die natürliche Grenze.

Als Grenze zwischen unterem und oberem Rheintal wird rechtsrheinisch allgemein der Kummenberg bezeichnet, linksrheinisch das Gebiet zwischen Diepoldsau und Kriessern. In beiden Fällen handelt es sich dabei aber nicht um politische Bezirke (die Schweizer Bezirke Unter- und Oberrheintal wurden 2003 aufgelöst). Auch das Fürstentum Liechtenstein wird in Ober- und Unterland als Wahlbezirke unterteilt. Die Unterteilung in Ober- und Unterrheintal definiert sich durch die Fließrichtung des Rheins von Süden (oberes Rheintal) nach Norden (unteres Rheintal). Das Rheintal befindet sich auf einer Meereshöhe zwischen 400 und 500 m und ist stellenweise bis zu 10 km breit. Flankiert wird das Tal von Gebirgszügen der Alpen mit teilweise über 2000 m Höhe (Alpstein, Liechtensteiner Alpen).

Als St. Galler Rheintal wird das linksrheinische Gebiet zwischen Sargans und der Rheinmündung bezeichnet. Es entspricht ungefähr den Schweizer Wahlkreisen Rheintal und Werdenberg. An den westlichen Hängen wurde ab dem 9. Jahrhundert viel Weinbau betrieben. Auch heute wird noch Wein produziert, allerdings hat der Weinbau seinen früheren Stellenwert verloren. Der dortige hochalemannische Dialekt ähnelt dem liechtensteinischen sowie dem vorarlbergischen Dialekt.

Lese den Rest dieses Eintrages »

5 

7Juli2008

Rheintal

Veröffentlicht von reinxen unter: Alpentäler; Flusstäler.

Rheintal ist die Bezeichnung folgender Gebiete entlang des Rheins:

am Alpenrhein:

* Rheintal (Alpenrhein) in den Kantonen Graubünden und St. Gallen (Schweiz), im Fürstentum Liechtenstein und im Westen des Bundeslandes Vorarlberg (Österreich).

* Churer Rheintal, Region im Kanton Graubünden zwischen dem Zusammenfluss von Vorderrhein und Hinterrhein und der nördlichsten Bündner Gemeinde Fläsch

* St. Galler Rheintal in der Ostschweiz

am Oberrhein:

* Oberrheinische Tiefebene

am Mittelrhein:

* Mittelrhein mit dem Welterbe Oberes Mittelrheintal

Rheintal ist der Name folgender Bezirke und Ländereien:

* Rheintal (Wahlkreis), ein Wahlkreis des Kantons St. Gallen
* Oberrheintal (Bezirk) und Unterrheintal (Bezirk), ehemalige, aus dem Bezirk Rheintal hervorgegangenen Bezirke
* Vogtei Rheintal, 1491 bis 1798 eine gemeine Herrschaft der Alten Eidgenossenschaft

Mittleres Rheintal mit Lorely Felsen Wer sich dem Rhein, der zu den längsten und schönsten Flüssen Europas zählt, näher widmet, wird bald feststellen, dass eine ganzheitliche Betrachtungsweise sehr schnell in eines der vielen Details mündet, die es um den Rhein und das Rheintal gibt.

Aus diesem Grund strukturieren wir die zahlreichen Facetten in Rubriken und ordnen sie in die jeweiligen Stromabschnitte, wie Alpenrhein, Bodensee, Hochrhein, Oberrhein, Mittelrhein und Niederrhein.

Zweifelsohne gehört der Rhein mit seinen angrenzenden Regionen, seinen Städten, Gemeinden und den vielen charmanten Weinorten zu einer der schönsten Flusslandschaften auf unserem Globus.

Der Rhein war und ist bis heute unzählige Male besungen, gemalt, fotografiert und bereist worden. Dichter und Denker ließen sich von dem Strom und seiner Landschaft inspirieren.

Doch nicht nur die Rheinromantik, mit den zahlreichen Burgen, Schlössern, Sagen und Legenden hatte und hat ihren Reiz. Der Fluss und seine Ufer sind Lebensraum von zahlreichen schönen und seltenen Tieren und Pflanzen.

Nicht zuletzt hat der Wein, von den Römern nach Germanien gebracht und kultiviert, seine Wirkung und Faszination bis heute nicht verloren.

Lese den Rest dieses Eintrages »

0 

6Juli2008

Reintal im Wetterstein

Veröffentlicht von reinxen unter: Alpentäler.

Das Reintal, gebildet von der Partnach beginnt am östlichen Ende des Zugspitzplatts und endet am olympischen Skistadion in Garmisch-Partenkirchen.

Das Reintal im Wetterstein Die Partnach hat vier Klammen ausgebildet, die bekannteste ist die Partnachklamm bei Garmisch-Partenkirchen.
Der Weg im sanft ansteigenden Tal stellt eine relative bequeme Verbindung zur Zugspitze dar.
Im Tal findet man die Bockhütte und die Reintalangerhütte als Ausgangspunkte zu zahlreichen Wandertouren.

Aufgrund der großen Entfernung zum Ort und da keine Straßen ins Tal führen ist es trotz der leichten Begehbarkeit wenig erschlossen und noch sehr naturnah.

Die berühmte Vordere Blaue Gumpe, ein natürlicher aufgestauter See im Lauf der Partnach, wurde 2005 durch starke Regenfälle und dadurch ausgelöste Erdrutsche zerstört.

0 

6Juli2008

Ötztal

Veröffentlicht von reinxen unter: Tiroler Täler.

Das Ötztal ist ein weiteres Seitental des Inntals im österreichischen Bundesland Tirol.

Das Ötztal - das schönste Urlaubstal Österreichs: Alle Vermieter, direkt buchbar, hier findet jeder die ideale Unterkunft! Das Ötztal ist ein in Nord-Süd-Richtung verlaufendes, 65 km langes Alpental. Es ist das längste Seitental des Inntals und das längste Quertal der Ostalpen. Das Tal trennt die Stubaier Alpen im Osten von den Ötztaler Alpen im Westen. Politisch gehört es zum Bezirk Imst. Der Name leitet sich vom Hauptort Oetz ab, der Gerichtsort war.

Etwa 45 km westlich von Innsbruck mündet die Ötztaler Ache in einer Bergsturzlandschaft des Tschirgant, zwischen Haiming und Roppen in etwa 670 m Seehöhe in den Inn. Der Ortsteil Ötztal-Bahnhof von Haiming entstand im Zuge des Baus der Arlbergbahn und bildet den Eingang zum Tal.

Die von den Gletschern gespeisten Zungen des eiszeitlichen Ötztalgletschers hobelten das Tal zu einem schmalen Trogtal aus, das durch mehrere Bergstürze in Stufen geteilt wurde. Die lange Talenge zwischen Längenfeld und Sölden teilt es in ein schneeärmeres Sommerfremdenverkehrsgebiet des äußeren Tals und ein Wintersportgebiet im inneren Tal.

Lese den Rest dieses Eintrages »

11 

6Juli2008

Pitztal

Veröffentlicht von reinxen unter: Tiroler Täler.

Das Pitztal mündet zwischen Imst und Roppen, gegenüber dem Tschirgant, in das Inntal, das hier eine etwa 100 m tiefe Schlucht bildet.

Pitztal Pitztal Hochzeiger Bergbahnen Tirol Skigebiet Tiroler Wandergebiet Schigebiet Jerzens Österreich Europa Familienskigebiet Sommerurlaub Winterferien Geigenkamm, Kaunergrat und Wildgrat und wie sie alle heißen mögen, Höhenwege, Hochtouren, Hüttenwanderungen, Gletscherwanderungen – die Aussicht und das Panorama vom Gipfel sind ebenso reizvoll wie eine Hüttenrast. Auf den Almen des Tales kann man bäuerliche Tradition erleben: beim Buttern und Käsen ebenso wie beim gemütlichen Beisammensein bei den zahlreichen Almfesten.

Gerade in der Wanderzeit zeigt sich die Fauna und Flora von der schönsten Seite. Wandern Sie entlang von plätschernden Bächlein und genießen Sie den faszinierenden Blick in die Pitztaler Gletscherwelt. Der Anblick der Steinböcke, dem Wahrzeichen des Pitztals, in freier Natur ist keine Seltenheit.

Das Pitztal ist Teil des Naturpark Kaunergrat – Pitztal. Es erwartet Sie erlebbare Natur, Lehrpfade, Themenwege, geführte Wanderungen.

Das Pitztal wird von der Pitze (auch Pitzbach genannt) durchflossen.
Die Pitze bildet in ihrem unteren Verlauf eine Felsklamm.

Gemeinden im Pitztal sind Arzl im Pitztal, Wenns, Jerzens, St. Leonhard im Pitztal.
Das äußere Pitztal mit den Orten Arzl, Wald, Wenns und Jerzens bildet hier eher eine Mittelgebirgslandschaft. Am Fuß des Venet von Wenns zweigt die Verbindung über die Pillerhöhe in das Kaunertal ab. Dieses Gebiet wird auch Wenner Schmalzkessel genannt.

Von Jerzens südwärts verengt sich das Tal und wird zum Innerpitztal gerechnet. Es verläuft hier zwischen dem Kaunergrat, der im Westen auf etwa 30 km die Grenze zum Kaunertal bildet, und dem Geigenkamm im Osten zum nahezu parallel verlaufenden Ötztal. Das Tal steigt hier gleichmäßig an bis zum Fuß der Wildspitze, die zu den Ötztaler Alpen gerechnet wird. Bei Mittelberg in der Gemeinde St. Leonhard teilt sich das Tal in das Mittelberg- und das Taschachtal.

Lassen Sie sich im Sommer von den 3 Bergbahnen in alpine Höhenlagen bringen und erleben Sie das Tal der vielen Möglichkeiten aus der Vogelperspektive. Auf eigene Faust oder begleitet vom Club Alpin Imst – Pitztal stehen Wanderungen, Nordic Walking, mountainbiken, klettern, Canyoning, Rafting, Eis- und Felskurse, Paragleiten und reiten am Programm. Schwimmen, kneippen, Tennis spielen, fischen, Bogenschießen, Asphalt-Stockschießen und diverse Indoorangebote runden den Pitztalurlaub ab. Viele Leistungen sind für Pitztal-Gäste mit dem Pitztaler Freizeitpass gratis.

Tiroler Gastlichkeit auf über 1.000 m Seehöhe …

Almen, Jausenstationen und Hütten erwarten Sie mit deftigen Schmankerln, original Tiroler Küche und einem guten Schluck. Ob als Ziel, Rast oder als Übernachtungsmöglichkeit, die Hüttenwirte im Tal freuen sich auf die Bergwanderer aus Nah und Fern.

12 

3Juli2008

Gurglertal

Veröffentlicht von reinxen unter: Tiroler Täler.

Das Gurgler Tal, das Tal der Gurgler Ache, zweigt am Ende des Ötztals bei Zwieselstein nach Süden ab.

Das Gurgler Tal stellt damit mit dem an der gleichen Stelle abzweigenden Venter Tal die Fortsetzung des Ötztals dar.

Der letzte Ort im 10 Kilometern langen Gurgler Tal ist Obergurgl (1.927 m ü. A.) und das Talende bildet der Gurgler Ferner.

Gurglertal Der Gurgler Ferner in ein Gletscher in den Ötztaler Alpen in Tirol. Der Gurgler Ferner erstreckt sich derzeit über eine Fläche von 9.58 km² und ist damit mittlerweile nur noch der drittgrößte Gletscher Tirols nach dem Gepatsch- und dem Mittelbergferner, nachdem letzterer in den letzten Jahren etwas weniger vom Gletscherrückgang betroffen war.

Vom Gurgler Tal zweigt nach Osten das Timmelstal ab, das mit dem Timmelsjoch die Verbindung des Ötztals nach Südtirol darstellt.

Die Gurgler Ache (Länge ca. 16 km) entspringt aus dem Gurgler Ferner und durchfließt das Gurglertal, ein bekanntes Schigebiet (Hauptort Obergurgl).

4 

1Juli2008

Urstromtal

Veröffentlicht von reinxen unter: Spezielle Talformen.

Urstromtal ist die Bezeichnung für ein breites Tal im Nordeuropäischen Tiefland, das durch die Schmelzwässer der Gletscher während der Eiszeiten geschaffen wurde. Die Urstromtäler verlaufen in ostwestlicher Richtung.

Urstromtal Zusammen mit den aus den südlich angrenzenden Mittelgebirgen kommenden Flüssen strömten die Schmelzwässer parallel zum Eisrand nach Westen. Die Mittelläufe von Weser, Elbe, Oder und Weichsel sowie deren Nebenflüsse gehören zu den großen Urstromtälern im Norden Deutschlands und Polens.

Urstromtäler sind breite Talniederungen im nördlichen Mitteleuropa, die in den Eiszeiten beziehungsweise in den einzelnen Stadien einer Eiszeit am Rande des skandinavischen Inlandeises gebildet wurden und durch das mehr oder weniger eisrandparallele Abfließen der Schmelzwasser entstanden sind. Sie zählen zur Glazialen Serie.

Lese den Rest dieses Eintrages »

2 

30Juni2008

Mäandertal

Veröffentlicht von reinxen unter: Spezielle Talformen.

Talmäander folgen dem Verlauf des Tals und formen es weiter.

Mit Mäander bezeichnet man die Schlingen, die sich in Flussabschnitten mit geringem Gefälle und gleichzeitig transportiertem Geschiebe (Sand, Kies, Steine), also im Allgemeinen im Unterlauf, bilden.

Wenn sich zwei benachbarte Schlingen berühren, nimmt das Wasser die entstandene Abkürzung und es bleibt ein Altwasser zurück, das mit der Zeit verlandet. Das vom Altwasser umgebene erhöhte Gebiet nennt man Umlaufberg.

Allerdings können sich an diesen Durchbruchstellen des Flusses je nach Größe des Höhenunterschieds zwischen Anfang und Ende des ehemaligen Flussbogens aufgrund des Gefälles größere oder kleinere Stromschnellen bilden. Diese führen zu einer rückschreitenden Erosion. Der Fluss gräbt sich mit der Zeit rückwärts, also auch oberhalb des Altwassers, tiefer ein. Das Altwasser wird dann weitgehend zu einem Trockental (z. B. Umlaufberg Etzhardt bei Mayschoß mit Trockental bei Altenburg im Ahrtal).

Maeander Die hier entstehenden Umlaufberge sind somit meist relativ hoch. Bei nachträglicher Geländehebung kann sich ein Fluss unter Beibehaltung der im Flachland erworbenen Schlingenform tief ins Gebirge einschneiden. Solche Zwangsmäander müssen jedoch nicht unbedingt durch eine „historisch vorgegebene“ Mäandrierung eingeleitet worden sein. So können sie auch aufgrund geologisch vorgegebener Formationen entstehen bzw. entstanden sein, wie beispielsweise der Mittelrhein oder die Mosel.

Lese den Rest dieses Eintrages »

1 

30Juni2008

Trockentäler

Veröffentlicht von reinxen unter: Spezielle Talformen.

Trockentäler in Norddeutschland und auf der Schwäbischen und Fränkischen Alb.

In heute feuchten Klimaten gibt es auch Trockentäler, wenn die Bedingungen, die zur Entstehung des Tales geführt haben, nicht mehr gegeben sind.

Diese entstanden, als im Eiszeitalter das Niederschlagswasser aufgrund des damals vorhandenen Dauerfrostbodens nicht versickern konnte und zum oberirdischen Abluss gezwungen war.

Trockentäler sind durch die Erosion des Wassers geschaffene Täler, die nur noch über temporäre oder gar keine Fließgewässer mehr verfügen.

Hauptgründe:

* Änderungen des Klimas, vor allem zunehmende Trockenheit (Aridität).
* In humiden Gebieten wird Wasser unterirdisch abgeführt. Zwei Prozesse führen zur Bildung dieser Täler: der Karst und die Bildung periglazialer Täler.

TrockentalAllgemein sind Trockentäler Täler ohne Fließgewässer, die dennoch alle geomorphologischen Merkmale der Fluvialdynamik aufweisen.
Die häufigste Verbreitung von Trockentälern findet sich in den ariden und semiariden Regionen der Erde. Wadis in den Wüsten zählen ebenso dazu wie Arrojos oder Bajadas (spanisch), episodisch bis periodisch Wasser führende Schottertäler, oder die im Mittelmeergebiet weit verbreiteten Torrentes (italienisch), die nur nach starken Regenfällen oft den gesamten Talboden mit Wasser füllen.

Diese Erscheinungsformen zählen zu den so genannten intermittierenden Fließgewässern. In den mittleren Breiten tritt das Trockental als Vorzeitform vor allem als fossiles Schmelzwassertal der ehemals vergletscherten Gebiete in Erscheinung.

Ein weiterer Typ ist das trocken gefallene Umlauftal eines abgeschnürten Talmäanders, das den Umlaufberg umgibt. Das Trockental ist auch ein Hauptmerkmal von Karstgebieten. Durch die Tieferlegung der Erosionsbasis in durchlässigem Gestein ist der Grundwasserspiegel so weit gesunken, dass das Fließgewässer unterirdisch verläuft und die darüber liegenden Täler trocken fallen.

Die Täler in Karstgebieten können auch als Vorzeitformen entwickelt sein; in diesem Fall entstanden sie während der Eiszeiten, als der Untergrund gefroren war und keine Lösungsverwitterung im Kalk stattfinden konnte.

Ein Sonderfall sind die so genannten geköpften Trockentäler der Schichtstufenlandschaften (z. B. auf der Schwäbischen Alb). Diese Täler setzen am höher liegenden Rand der Stufe mit einer relativ großen Breite ein. Der Oberlauf des Tales, der einst vor dem heutigen Stufenrand lag, wurde durch rückschreitende Erosion bereits abgetragen.

Durch Menschen verursachte Trockentäler entstehen durch Eingriffe in den Wasserhaushalt infolge Trockenlegungen, Rodungen, Flussbegradigungen oder industrieller Wasserentnahmen.

4 

  • Ampel und zusätzliche Fahrspuren sollen Röttinger Höhe entschärfen - Schwäbische Zeitung  
    6. Februar 2012  
    Schwäbische ZeitungAmpel und zusätzliche Fahrspuren sollen Röttinger Höhe entschärfenSchwäbische ZeitungMehrere Bürger forderten eine weitgehendere Entschärfung der kurvigen, welligen Straße. „Wieso kann man die Täler nicht einfach auffüllen“, fragte der Bopfinger Adolf Kauffmann und erntete viel Zustimmung. Ampel und zusätzliche Fahrspuren sollen ... […]
     

  • Laufen auf den Spuren des saarländischen Bergbaus - Marathon4You.de (Pressemitteilung)  
    6. Februar 2012  
    Laufen auf den Spuren des saarländischen BergbausMarathon4You.de (Pressemitteilung)Er führt uns auf spannenden Single-Trails durch verwunschene Täler des Erholungsraumes Saarkohlewald (Urwald vor den Toren der Stadt) und vorbei an ehemaligen Absinkweihern und Bergwerksanlagen. Eine besondere läuferische Herausforderung stellen die ... […]
     

  • Trotz Eiseskälte: Hirsche finden noch genügend Futter - Hamburger Abendblatt  
    6. Februar 2012  
    Trotz Eiseskälte: Hirsche finden noch genügend FutterHamburger AbendblattZudem seien die Tiere vor allem im Harz aus den höheren Lagen in die schneearmen Täler oder in das Vorland des Mittelgebirges abgewandert, sagte der Sprecher. Dort fressen sie Zweige, Knospen, aber auch Gräser, an die sie besonders an Böschungen ...und weitere » […]
     

  • Zu viele Tagesgäste? ÖDP Sonthofen-Oberallgäu fordert Verkehrszählung - Allgäuer Anzeigeblatt  
    6. Februar 2012  
    Zu viele Tagesgäste? ÖDP Sonthofen-Oberallgäu fordert VerkehrszählungAllgäuer Anzeigeblatt... und erhalte durch die gute Infrastruktur aus B 19 und der Kreisstraße OA 4 einen zusätzlichen Anreiz ins Allgäu zu kommen. "Die Zahlen sprechen Bände und gerade der Tagesgast bringt keine Wertschöpfung in die Täler", meint Kreisrat Herbert Siegel. […]
     

  • Wanderwege lösen Boom aus - Wormser Zeitung  
    6. Februar 2012  
    Wanderwege lösen Boom ausWormser ZeitungHier erlebt der Wanderer spektakuläre Felsen und Burgruinen, eingeschnittene Täler, schmale Pfade und Waldidylle pur. Der Weg führt durch das Herz des Naturparks Pfälzerwald, größtes zusammenhängendes Waldgebiet Deutschlands, ...und weitere » […]
     

  • Stadt Oberwiesenthal präsentiert zum ersten Mal ihre neue Tourismusmarke - Freie Presse  
    5. Februar 2012  
    Freie PresseStadt Oberwiesenthal präsentiert zum ersten Mal ihre neue TourismusmarkeFreie PresseDer schräge Anschnitt der Buchstaben O, N und T stehe sinnbildlich für die Berge und Täler. Die Formulierung "kommt höchst gelegen" sei ebenfalls doppeldeutig zuverstehen, erklärt das Stadtoberhaupt: Zum einen gehe es natürlich um die höchstgelegene ... […]
     

  • Insel aus Licht und Wärme - Allgemeine Zeitung Mainz  
    4. Februar 2012  
    Insel aus Licht und WärmeAllgemeine Zeitung MainzIm Speziellen geht es um diese Fragen: Wie entstanden die rheinhessischen Berge, Täler und Hochflächen? Was für Böden geben die Fruchtbarkeit? Was macht Rheinhessen eben zu einer Insel aus Licht und Wärme? Die Veranstaltung findet in Saulheim im ...und weitere » […]
     

  • Kurven werden sanfter, bleiben aber - Schwäbische Post  
    3. Februar 2012  
    Kurven werden sanfter, bleiben aberSchwäbische Post„Wir können auch das Straßenniveau nicht drastisch verändern, gar die Täler aufschütten oder die Kurven komplett rausnehmen und eine neue Strecke bauen, denn dies wäre ein Neu- und kein Ausbau, was ein anderes baurechtliches Verfahren verlangt“, ...und weitere » […]
     

  • Quicklebendiges Gespräch mit Politiker - Derwesten.de  
    3. Februar 2012  
    Derwesten.deQuicklebendiges Gespräch mit PolitikerDerwesten.deNeben einer aktuellen Stunde zur Überwachung der Linkspartei durch den Verfassungsschutz während der Plenar-Debatte bekamen die Besucher aus der Vier-Täler-Stadt die Gelegenheit zu einer quicklebendigen Diskussion mit Exler. Der Abgeordnete nahm sich ... […]
     

  • Lech und Zürs wieder erreichbar - Vorarlberg Online - Das Nachrichten Portal  
    24. Januar 2012  
    Lech und Zürs wieder erreichbarVorarlberg Online - Das Nachrichten PortalIn den Tälern sind die Neuschneemengen stark von der Höhenlage abhängig, weil es hier anfangs noch regnen kann. Die erwarteten Neuschneemengen liegen zum Beispiel im Raum Innsbruck, Mondsee und Liezen bei 10 bis 20 Zentimeter, in Radtstadt bei 30 ...und weitere » […]