28 Juni 2008

Lechtal

Geschrieben von reinxen under: Alpentäler; Tiroler Täler .

Das Lechtal ist ein Alpental in Österreich, das zu einem großen Teil zu Tirol und zum kleinen Teil zu Vorarlberg gehört. Es wird vom Lech durchflossen. Geografisch ist es im Süden von den Lechtaler Alpen und im Norden von den Allgäuer Alpen begrenzt.
Das obere Lechtal mit den Orten Zürs am Arlberg und Lech in Vorarlberg gilt als bekannte Skiregion, während das übrige Tal touristisch eher wenig erschlossen ist. Industrie- und Gewerbegebiete sind vor allem im Reuttener Becken vorhanden.

Aerial View über das obere Lechtal

Vom Lechtal zweigen mehrere Seitentäler ab, darunter das Hornbachtal und das Tannheimer Tal.
Bei Füssen geht es in das Bayrische Alpenvorland über.

Die Ortschaften im Tiroler Lechtal heißen: Steeg – Hägerau – Holzgau – Stockach – Bach – Elbigenalp – Häselgehr – Elmen – Martinau – Vorderhornbach – Stanzach – Forchach – Weißenbach – Höfen – Lechaschau – Reutte – Pflach – Musau – Pinswang

Im Tiroler Lechtal war ein Nationalpark Tiroler Lechtal geplant. Er sollte ein Gebiet von 4138 Hektar umfassen. Die Tiroler Landesregierung beschloss allerdings im Jahr 2004 stattdessen die Errichtung eines Naturschutzgebietes und vergab gleichzeitig das Prädikat Naturpark. Bereits 2000 wurde das Gebiet als Natura 2000 an die Europäische Kommission in Brüssel gemeldet.

Seit 1997 waren konkrete Bemühungen im Gange, die Lechauen und ihre Seitentäler zu einem Nationalpark zu erklären. Anfang Februar 2003 wurde das offizielle Begutachtungsverfahren für ein „Nationalparkgesetz Tiroler Lechtal“ eingeleitet. Schließlich erfolgte die Entscheidung für einen Naturpark und gegen einen international anerkannten Nationalpark unter anderem wegen Konflikten mit der Jagd.

Dialekt: Das Lechtal liegt an der allemanisch-bayrischen Sprachgrenze. Die Ortschaften von Weißenbach flussabwärts lassen mit ihren offenen “a”-Lauten bereits einen starken Einschlag ins Allgäu erkennen.

2 Kommentare bisher...

28 Juni 2008 at 18:04.

Die Lechauen

Prädikat sehr wertvoll-sehenswert,
naturkundlich besonders kostbare Fläche.

So etwa könnte man diese einzigartige inneralpine Flußlandschaft mit ihren Wacholderbäumen, mit den deutschen Tamariskenbeständen, seinem Vogelreichtum verkürzt beschreiben.

In ähnlicher Ausprägung erhalten ist nur noch der Tagliamento in Oberitalien. Um dieses, in großen Teilen noch unverbrauchte Naturkleinod zu erhalten, ist eine Unterschutzstellung des Gebietes auf der gesamten Länge des Lechs vom Grenzort Vils bis Steeg wünschenswert.

Nicht nur um die vielfältige Flora oder bedrohten Arten zu schützen, sondern auch um das Verschwinden von weiteren Auwaldflächen, die zudem eine große Bedeutung für Tirol haben, zu verhindern.

Ein Naturpark soll es sein…..

Per Dezember 2004 wurde als nationale Unterschutzstellung für das Natura 2000 Gebiet der “Wildflusslandschaft Tiroler Lech” ein Naturschutzgebiet mit dem Prädikat Naturpark gewählt. Die 24 Bürgermeister der involvierten Gemeinden haben sich einstimmig für diese Art des Schutzes für den Lech und seine Seitenbäche ausgesprochen.
Durch die Tiroler Landesregierung wird nun im Jahr 2005 eine Schutzgebietsbetreuung bestellt, welche um die gezielte Pflege und Betreuung des komplexen Gebietes besorgt sein wird.
Ein zentral gelegenes Naturparkhaus ist geplant und soll der Region und den Gäste baldmöglichst die Einzigartikeiten des “letzten Wilden” noch näher bringen

1 Juli 2008 at 22:57.




Einen Kommentar schreiben

Du musst eingeloggt sein um einen Kommentar abzugeben.

  • Ampel und zusätzliche Fahrspuren sollen Röttinger Höhe entschärfen - Schwäbische Zeitung  
    6. Februar 2012  
    Schwäbische ZeitungAmpel und zusätzliche Fahrspuren sollen Röttinger Höhe entschärfenSchwäbische ZeitungMehrere Bürger forderten eine weitgehendere Entschärfung der kurvigen, welligen Straße. „Wieso kann man die Täler nicht einfach auffüllen“, fragte der Bopfinger Adolf Kauffmann und erntete viel Zustimmung. Ampel und zusätzliche Fahrspuren sollen ... […]
     

  • Laufen auf den Spuren des saarländischen Bergbaus - Marathon4You.de (Pressemitteilung)  
    6. Februar 2012  
    Laufen auf den Spuren des saarländischen BergbausMarathon4You.de (Pressemitteilung)Er führt uns auf spannenden Single-Trails durch verwunschene Täler des Erholungsraumes Saarkohlewald (Urwald vor den Toren der Stadt) und vorbei an ehemaligen Absinkweihern und Bergwerksanlagen. Eine besondere läuferische Herausforderung stellen die ... […]
     

  • Trotz Eiseskälte: Hirsche finden noch genügend Futter - Hamburger Abendblatt  
    6. Februar 2012  
    Trotz Eiseskälte: Hirsche finden noch genügend FutterHamburger AbendblattZudem seien die Tiere vor allem im Harz aus den höheren Lagen in die schneearmen Täler oder in das Vorland des Mittelgebirges abgewandert, sagte der Sprecher. Dort fressen sie Zweige, Knospen, aber auch Gräser, an die sie besonders an Böschungen ...und weitere » […]
     

  • Zu viele Tagesgäste? ÖDP Sonthofen-Oberallgäu fordert Verkehrszählung - Allgäuer Anzeigeblatt  
    6. Februar 2012  
    Zu viele Tagesgäste? ÖDP Sonthofen-Oberallgäu fordert VerkehrszählungAllgäuer Anzeigeblatt... und erhalte durch die gute Infrastruktur aus B 19 und der Kreisstraße OA 4 einen zusätzlichen Anreiz ins Allgäu zu kommen. "Die Zahlen sprechen Bände und gerade der Tagesgast bringt keine Wertschöpfung in die Täler", meint Kreisrat Herbert Siegel. […]
     

  • Wanderwege lösen Boom aus - Wormser Zeitung  
    6. Februar 2012  
    Wanderwege lösen Boom ausWormser ZeitungHier erlebt der Wanderer spektakuläre Felsen und Burgruinen, eingeschnittene Täler, schmale Pfade und Waldidylle pur. Der Weg führt durch das Herz des Naturparks Pfälzerwald, größtes zusammenhängendes Waldgebiet Deutschlands, ...und weitere » […]
     

  • Stadt Oberwiesenthal präsentiert zum ersten Mal ihre neue Tourismusmarke - Freie Presse  
    5. Februar 2012  
    Freie PresseStadt Oberwiesenthal präsentiert zum ersten Mal ihre neue TourismusmarkeFreie PresseDer schräge Anschnitt der Buchstaben O, N und T stehe sinnbildlich für die Berge und Täler. Die Formulierung "kommt höchst gelegen" sei ebenfalls doppeldeutig zuverstehen, erklärt das Stadtoberhaupt: Zum einen gehe es natürlich um die höchstgelegene ... […]
     

  • Insel aus Licht und Wärme - Allgemeine Zeitung Mainz  
    4. Februar 2012  
    Insel aus Licht und WärmeAllgemeine Zeitung MainzIm Speziellen geht es um diese Fragen: Wie entstanden die rheinhessischen Berge, Täler und Hochflächen? Was für Böden geben die Fruchtbarkeit? Was macht Rheinhessen eben zu einer Insel aus Licht und Wärme? Die Veranstaltung findet in Saulheim im ...und weitere » […]
     

  • Kurven werden sanfter, bleiben aber - Schwäbische Post  
    3. Februar 2012  
    Kurven werden sanfter, bleiben aberSchwäbische Post„Wir können auch das Straßenniveau nicht drastisch verändern, gar die Täler aufschütten oder die Kurven komplett rausnehmen und eine neue Strecke bauen, denn dies wäre ein Neu- und kein Ausbau, was ein anderes baurechtliches Verfahren verlangt“, ...und weitere » […]
     

  • Quicklebendiges Gespräch mit Politiker - Derwesten.de  
    3. Februar 2012  
    Derwesten.deQuicklebendiges Gespräch mit PolitikerDerwesten.deNeben einer aktuellen Stunde zur Überwachung der Linkspartei durch den Verfassungsschutz während der Plenar-Debatte bekamen die Besucher aus der Vier-Täler-Stadt die Gelegenheit zu einer quicklebendigen Diskussion mit Exler. Der Abgeordnete nahm sich ... […]
     

  • Lech und Zürs wieder erreichbar - Vorarlberg Online - Das Nachrichten Portal  
    24. Januar 2012  
    Lech und Zürs wieder erreichbarVorarlberg Online - Das Nachrichten PortalIn den Tälern sind die Neuschneemengen stark von der Höhenlage abhängig, weil es hier anfangs noch regnen kann. Die erwarteten Neuschneemengen liegen zum Beispiel im Raum Innsbruck, Mondsee und Liezen bei 10 bis 20 Zentimeter, in Radtstadt bei 30 ...und weitere » […]